P3278033Wir sammeln Spenden für das Amani Children’s Home Waisenhaus in Nairobi, Kenia.


Persönlich haben wir diese Institution unseres Freundes Alfred vor einem halben Jahr besucht und uns von der Glaubwürdigkeit des Projektes und der praktischen Arbeit vor Ort überzeugt.
Dieser Besuch hat uns gezeigt, dass unser Geld effektiv und zum Wohle der Kinder eingesetzt wird.
Nach einer privaten Spende bei unserem ersten Besuch möchten wir nun mehr für die Waisenkinder tun und rufen hiermit zur Spende auf.
Als Reisende haben wir in zahllosen Situationen an vielen Orten dieser Welt am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist sich gegenseitig zu unterstützen. Wir möchten nun etwas zurückgeben und euch bitten uns dabei zu helfen.
Nadine und Philipp werden Anfang 2022 nach Kenia fliegen, die Spenden in kenianischen Schilling abheben und persönlich an das Amani Children’s Home übergeben. Transaktionsgebühren, Verwaltungskosten, Spendenabgaben entfallen.
Das Geld kommt zu 100% an.


Also macht was locker und erzählt es weiter!

Wenn ihr für das Waisenhaus von Alfred spenden wollt, bitte einfach in das Mitteilungsfeld "Alfred" schreiben

 

paypal donate button

 


Die etwas ausführlichere Geschichte, wie wir Alfred und das Amani Children’s Home gefunden haben, findet ihr zum Lesen in unserem “Kenia” Bericht. Hier der wichtigste Ausschnitt:


Für die letzten gemeinsamen Tage werden wir wieder in unsere Wohnung bei Alfred einziehen. Er freut sich schon auf uns. Am Telefon hat er uns vorher aber noch den Tipp gegeben, wir könnten doch sein Waisenhaus im Nordosten von Nairobi besuchen, welches er komplett selbst aufgebaut habe. Das weckt unser Interesse. Das Amani Children's Home liegt sowieso auf unserem Weg und wir statten ihm gerne einen Besuch ab. Alfred hat uns dort bereits angekündigt, wir werden von „Mama Ruth“ und den Kindern schon erwartet. Ruth ist die Betreuerin der knapp 60 Waisenkinder und 90 externen Schülern aus der Region, die dort leben und lernen. Sie wohnt mit den Waisen dort, schläft mit den Mädchen zusammen in deren Schlafraum und behandelt jedes einzelne Kind, als wäre es ihr eigenes. Stolz schwingt in ihrer Stimme, als sie uns das erzählt. Sie zeigt uns das komplette Anwesen, das auch eine Schule beinhaltet. Bis zur 8. Klasse können die Kinder hier in die Schule gehen, bevor sie in die Highschool im nächstgrößeren Ort wechseln müssen. Die Klassenräume, und auch ein Kindergartenraum, sind in drei verschiedenen Gebäuden untergebracht. Die Schlafräume der Kinder sind separat auf zwei weitere Häusern verteilt, Jungs und Mädchen getrennt. Außerdem gibt es ein Gebäude mit Küche und Speiseraum. Die Anlage bietet zusätzlich viel Platz für einen großen Garten, indem die Kinder unter Anleitung Lebensmittel zur Selbstversorgung wie Mais, Orangen, Avocados usw. anbauen. Insgesamt sind 13 Lehrer und Betreuer im Waisenhaus angestellt, die die Kinder betreuen.

 

All das wird allein von Alfred finanziert. Er investiert nahezu seine gesamten privaten Einnahmen und wirbt zusätzlich regelmäßig um Spenden. Die Regierung gibt keinerlei Unterstützung, obwohl sie in regelmäßigen Abständen Kontrolleure schickt, um zu schauen, ob bestehende Vorschriften umgesetzt werden. Nach unserem Rundgang sitzen wir gemeinsam mit Ruth und allen Kindern, die zur Zeit vor Ort sind, im Versammlungsraum zusammen. Sie servieren uns Tee und etwas Brot, während sie Lieder für uns singen und uns Fragen über unsere Herkunft und unsere Reise stellen. Vier Weiße sind natürlich unglaublich spannend für sie, besonders der Kleinste mit seinen vier Jahren kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Als Lars ihm dann noch Schneebilder aus der Heimat auf seinem Telefon zeigt, ist es ganz vorbei. Als hätten wir ihn veräppelt schlurft er kopfschüttelnd hinaus – Schnee würde es nicht geben! 😄 Auch zum Abschied singen uns die Kids noch ein Lied, diesmal auf Kisuaheli. Die Jungs halten stolz das Tor auf und winken uns hinterher. Wir sind sehr beeindruckt über dieses Projekt, das Alfred alleine aus dem Boden gestampft hat und auch heute immer noch zum Großteil alleine finanziert. Als wir schließlich bei ihm in Nairobi eintreffen, erfahren wir noch, dass er früher selbst ein Waisenkind war. Daraus entstand der Wunsch, Waisenkindern zu helfen, ihnen ein Zuhause zu geben und sie nicht mehr leiden zu lassen. Einige der größeren Kinder, mittlerweile junge Erwachsene, helfen ihm jetzt in den Ferien zum Beispiel bei der Arbeit in und um die Schule oder im Haus seiner Familie. Er betont, egal ob seine eigenen Kinder oder die aufgenommenen, er behandelt alle gleich! Wir ziehen den Hut und sind fasziniert von seinem Mut und Willen, dieses Projekt alleine und gerade zu Zeiten von Corona aufrecht zu erhalten. Wer Alfred und das Amani Children’s Home unterstützen möchte, kann HIER Spenden.

 

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