Wetzlos - weltwärts

 

 


01 Joana und Joshua
Wir sind aufgebrochen! Entgegen aller Erwartungen und gegen alle Widrigkeiten.
Wollt ihr wirklich losfahren? Ist das gerade überhaupt möglich?
Wir wussten nicht, dass es nicht möglich ist und deshalb haben wir es einfach gemacht. Mit Erfolg. Wir sind nach nicht einmal zwei Reisemonaten auf dem afrikanischen Kontinent angelangt. Verwunderlicher Weise gibt es auf dieser Welt neben Corona noch so einige interessante Geschichten zu erleben und nette Menschen kennenzulernen.
Was wir so alles sehen, wen wir so alles treffen, wie man das so anstellt mit dem Reisen auf dem Motorrad und was doch so alles schiefgeht, könnt ihr hier verfolgen.
Unsere Route findet ihr oben detailliert, tagesaktuell und mit ein paar Bildern von den Höhepunkten gespickt.
Die ausführlichen Berichte über unsere Etappen erscheinen natürlich etwas zeitversetzt. Das Erlebte muss sich erstmal setzen, die tausende Wörter erstmal getippt werden (Mangels PC auf dem Handy) und das Internet zum Hochladen der Bilder erstmal schnell genug sein. Qualität braucht so ihre Zeit.
Für die Technikbegeisterten gibt es natürlich eine eigene Rubrik mit Fachsimpelei über das Material und seine Wartung auf so einer Reise.
Wer noch etwas zu den Besonderheiten des Reisens mit Diabetes und chronischer Mukoviszidose generell und besonders in den aktuellen Zeiten wissen möchte, schaut oben unter Verschiedenes, Medizin mal rein.
Wer nicht so gerne liest, der klickt unten auf die schönen bunten Buttons. Instagram für die Fotobegeisterten, Facebook für die Kurzgeschichten, Youtube für die Videoliebhaber oder oben unter Multimedia.
Erwartet aber bitte keine Wunder. Es gibt hier nicht jeden Tag ein 4K Video oder eine Fotostory. Wir reisen nicht, um zu dokumentieren und müssen auch nicht dokumentieren, um die Reise zu finanzieren.
Wir sind unabhängig und dokumentieren das hier aus Spaß an der Sache, für unsere Freunde, für alle, die es interessiert und für die Menschen auf unserem Weg, deren Geschichten es verdient haben erzählt zu werden.
Wer das cool findet, was wir hier machen und gerne etwas beitragen möchte, der kann uns gerne oben unter Spenden auch unterstützen.
Wir freuen uns über jeden Teiler, Like, Klick, Abonnent, Kommentar, vor allem aber über einen Eintrag oben in unserem Gästebuch.
Genug erklärt, nun alles einsteigen, wir fahren los!
02 Ab geht die wilde Fahrt

Die 3 neuesten Berichte...

Namibia Süd

OI004251

Joshuaweb

 

Reisebericht 12 Namibia Süd
Kilometer 34.000 – 41450
Fahrstunden 590 – 695
Reisewoche 50 – 58
13.08.2021 – 16.10.2021
7450 Kilometer gefahren in 105 Stunden auf 66 Reisetage

 

P1150691OI003672Uis. Ein über Jahre verlassenes und erst vor kurzem wieder zum Leben erwecktes Minenstädtchen. Ein kleiner Markt, Tankstelle, zwei Unterkünfte, ein Campingplatz, ein Restaurant und der Grund, warum die meisten überhaupt bis hier ins Hinterland kommen: Die große Zinnmine, die nun wieder in Betrieb geht. Alte Wunden, tief in den schwarzen Fels gegrabene Schluchten, große Abraumhügel, zahllose Pisten und Pfade haben sich über die Jahrzehnte aufgetan und werden nun wieder vom Schlagen und Brummen der Mahlwerke beschallt.
Im Brandberg Rest Camp trifft man sich nach Feierabend oder einer langen Tagesetappe durch die Wüste. Südafrikanische Bergleute, russische Geologen, Reisende aus vielen Ländern und die einheimischen Urgesteine sitzen bei Bier und Feuer zusammen. Eines dieser Urgesteine ist Basil: Eigentümer, Verwalter, Hausmeister, Schankwirt und Geschichtenerzähler. Ein Wirt, der noch selbst hinter der Theke steht und sich um seiner Gäste Wohl kümmert. Als er unsere Motorräder hört, kommt er mit erhobenen Armen durchs Tor geschritten und wir werden erstmal väterlich gedrückt, fast schon zerdrückt. Basil ist Motorradfahrer und wir gehören damit zur selben Familie.

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Technikbericht 03

OI003124 1Technikbericht 03

KM 49.000
Reifen:
Vorderreifen Joana Platt (4 Mal), Reifenmilch ausgelaufen, Ventil abgerissen, Felgenband gerissen.
Repariert mit 3.75 21 Kenda Tube, Slime Milk, selbst gebautem Felgenband aus altem Schlauch.
Anmerkung: Die Slime Reifenmilch beginnt schnell zu klumpen, eine Unwucht im Reifen entsteht und die Dichtwirkung der Milch lässt nach. Bessere Alternative FugIt! Reifenmilch aus

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Namibia Nord

01 Schlaglochpiste nach NamibiaJoana BreitbartJoanaweb

Kilometer 30100 – 34000

Fahrstunden 540 – 590

Reisewoche 45 – 49

08.07.21 – 12.08.21

3900 Kilometer gefahren in 50 Stunden in 36 Reisetagen.

Der Vorderreifen holpert, Sand und Steine fliegen, die Satteltaschen heben ab – der Grund: ein riesiges Schlagloch jagt das nächste. Die Straße von Livingstone nach Katima Mulilo, zum einzigen Grenzübergang zwischen Sambia und Namibia, hat ihre besten Tage längst hinter sich. Die von den LKWs hinein gefahrenen Löcher sind tückisch: Von weiter weg kann man das komplette Ausmaß des jeweiligen Loches nicht richtig einschätzen. Würden Ohren aus dem Loch heraus schauen, wüsste man nicht ob diese zu einem Hasen oder zu einer Giraffe gehören! Wir müssen also höllisch aufpassen, nicht eines der Löcher zu treffen und mit dem halben Moped darin zu versinken. Gar nicht so einfach wenn zwischen den Löchern jeweils nur ein paar Zentimeter alter Asphalt aufragen an denen wir uns langhangeln. Erschöpft und gut durchgeschüttelt kommen wir schließlich an der Grenze an. Keine gute Grundvoraussetzung für einen Grenzübertritt, da dieser immer länger dauern kann als man vorher annimmt und zuweilen auch mehr Energie kosten als vorher erwartet.

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